Abschiebung verhindern: Duldung, Härtefall und Abschiebungsschutz
Abschiebung verhindern - schnelle Hilfe bei drohender Abschiebung
Eine drohende Abschiebung ist eine existenzielle Notlage. Oft bleibt nur wenig Zeit, um rechtlich zu handeln. Gerade dann ist es entscheidend, die richtigen Schritte zu kennen und sofort einzuleiten - denn häufig gibt es rechtliche Möglichkeiten, eine Abschiebung abzuwenden oder zumindest aufzuschieben.
Als Rechtsanwalt im Migrationsrecht prüfe ich Ihre Situation schnell und setze die notwendigen Mittel ein, um Ihren Aufenthalt zu sichern. In dringenden Fällen zählt jede Stunde.
„Bei einer drohenden Abschiebung entscheidet die Geschwindigkeit. Wer sofort handelt und die richtigen Anträge stellt, kann oft noch erreichen, was wenige Tage später nicht mehr möglich wäre."
— Tom Beisel, Rechtsanwalt
Wann droht eine Abschiebung?
Eine Abschiebung droht in der Regel, wenn kein Aufenthaltsrecht (mehr) besteht - etwa nach einer Ablehnung des Asylantrags, nach Ablauf oder Wegfall eines Aufenthaltstitels oder nach einer Ausweisung. Häufig geht der Abschiebung eine Abschiebungsandrohung voraus, verbunden mit einer Ausreisefrist.
Wird diese Frist nicht genutzt oder bestehen Abschiebungshindernisse, kann es zur zwangsweisen Durchsetzung kommen. Umso wichtiger ist es, frühzeitig die rechtlichen Möglichkeiten zu prüfen.
Rechtliche Möglichkeiten gegen eine Abschiebung
Je nach Situation kommen verschiedene Mittel in Betracht:
- →Duldung - die vorübergehende Aussetzung der Abschiebung bei rechtlichen oder tatsächlichen Hindernissen
- →Härtefallantrag - in besonderen persönlichen Härtefällen
- →Eilantrag beim Verwaltungsgericht - bei unmittelbar drohender Abschiebung
- →Geltendmachung von Abschiebungsverboten - etwa bei drohender Gefahr im Herkunftsland oder schwerer Erkrankung
- →Folgeantrag oder Wiederaufgreifen des Verfahrens bei neuer Sachlage
⚠ Wichtig: Bei einer Abschiebungsandrohung sofort handeln. Sobald Sie eine Ausreiseaufforderung oder Abschiebungsandrohung erhalten, sollten Sie umgehend rechtlichen Rat einholen. Viele Schutzmöglichkeiten sind an kurze Fristen gebunden. Wird zu lange gewartet, können wichtige Rechtsmittel verloren gehen.
Die Duldung
Die Duldung ist kein Aufenthaltstitel, sondern die vorübergehende Aussetzung der Abschiebung. Sie kommt in Betracht, wenn die Abschiebung aus rechtlichen oder tatsächlichen Gründen nicht möglich ist - etwa bei fehlenden Papieren, Krankheit oder familiären Bindungen. Aus einer Duldung kann sich unter Umständen später eine Aufenthaltsperspektive entwickeln, etwa über das Chancen-Aufenthaltsrecht.
Abschiebungsverbote
In bestimmten Fällen besteht ein Abschiebungsverbot - etwa wenn im Herkunftsland eine erhebliche konkrete Gefahr für Leib, Leben oder Freiheit droht oder eine schwere Erkrankung sich dort dramatisch verschlechtern würde. Solche Verbote müssen jedoch geltend gemacht und belegt werden.
Wie ich Sie unterstütze
- →Schnelle Prüfung Ihrer Situation bei drohender Abschiebung
- →Stellung von Eilanträgen beim Verwaltungsgericht
- →Beantragung und Sicherung einer Duldung
- →Härtefallanträge und Geltendmachung von Abschiebungsverboten
- →Prüfung einer dauerhaften Aufenthaltsperspektive
- →Vertretung gegenüber Ausländerbehörde und Gericht
Ich berate auf Deutsch, Englisch und Russisch und vertrete Mandanten bundesweit.
Soforthilfe
Wenn Ihnen oder einem Angehörigen die Abschiebung droht, zählt jede Stunde. Sie erreichen mich direkt:
- →Mobil: +49 172 8974716
- →Kanzlei: 0201 4517 380
- →E-Mail: kanzlei@rechtsanwalt-beisel.de
Häufige Fragen
Ich habe eine Abschiebungsandrohung erhalten - was muss ich tun?
Handeln Sie sofort. Viele Schutzmöglichkeiten sind an kurze Fristen gebunden. Lassen Sie umgehend prüfen, ob ein Eilantrag, eine Duldung oder die Geltendmachung von Abschiebungsverboten in Frage kommt. Je früher, desto besser stehen die Chancen.
Was ist eine Duldung?
Die Duldung ist kein Aufenthaltstitel, sondern die vorübergehende Aussetzung der Abschiebung, wenn diese rechtlich oder tatsächlich nicht möglich ist. Aus einer Duldung kann sich unter Umständen später eine dauerhafte Aufenthaltsperspektive ergeben.
Kann eine Abschiebung kurzfristig noch gestoppt werden?
Oft ja. Bei unmittelbar drohender Abschiebung kann ein Eilantrag beim Verwaltungsgericht gestellt werden. Ob das in Ihrem Fall erfolgversprechend ist, muss sofort geprüft werden - hier zählt jede Stunde.
Was sind Abschiebungsverbote?
Abschiebungsverbote bestehen, wenn im Herkunftsland eine erhebliche konkrete Gefahr droht oder sich eine schwere Erkrankung dort dramatisch verschlechtern würde. Sie müssen geltend gemacht und belegt werden, um die Abschiebung zu verhindern.
Kann aus einer Duldung ein dauerhafter Aufenthalt werden?
Das ist möglich. Über Regelungen wie das Chancen-Aufenthaltsrecht oder den Aufenthalt für gut integrierte Personen kann sich aus einer langjährigen Duldung eine echte Aufenthaltsperspektive ergeben. Das sollte im Einzelfall geprüft werden.